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	<title>Verantwortung | Accelerate Academy</title>
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	<description>Plattform für Neue Arbeit und Neues Lernen</description>
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	<title>Verantwortung | Accelerate Academy</title>
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		<title>Was es kostet, wenn wir nicht zum Wichtigen kommen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inga Höltmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 03:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Work Design]]></category>
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					<description><![CDATA[Du arbeitest den ganzen Tag, aber trotzdem bleibt das Wichtige liegen – das nennt Inga Höltmann &#8222;fehlgeleitete Arbeit&#8220;. Sie ist nicht nur frustrierend und mühsam, sondern auch wahnsinnig teuer. Was sie uns kostet und warum es Zeit ist, anders auf Arbeit zu schauen.  Die Recherche, die am Abend nach Feierabend stattfindet oder das strategische Konzept, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong><span class="s1">Du arbeitest den ganzen Tag, aber trotzdem bleibt das Wichtige liegen – das nennt Inga Höltmann &#8222;fehlgeleitete Arbeit&#8220;. Sie ist nicht nur frustrierend und mühsam, sondern auch wahnsinnig teuer. Was sie uns kostet und warum es Zeit ist, anders auf Arbeit zu schauen. </span></strong></p>
<p><span id="more-11743"></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die Recherche, die am Abend nach Feierabend stattfindet oder das strategische Konzept, an dem Du am Wochenende sitzt – diese beiden Situationen haben eines gemeinsam: Es sind wichtige Aufgaben, die auf die Randzeiten oder in die Freizeit verdrängt werden. Ablesen kannst Du das auch an dem To-Do, das eigentlich wirklich wichtig für Dich ist – das Du aber trotzdem von Woche zu Woche von einer To-Do-Liste auf die nächste überträgst. Weil Du einfach nicht dazu kommst.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Und Du kommst nicht dazu, weil Du schon so viel anderes auf dem Tisch hast: Du bist den ganzen Arbeitstag von morgens bis abends eingebunden, bist den ganzen Tag busy – und doch: So vieles, was eigentlich echt wichtig wäre, gehst Du trotzdem nicht an.</span></p>
<h3>&#8222;Nicht dazu kommen&#8220; ist keine Faulheit</h3>
<p class="p1"><span class="s1">Das liegt nicht daran, dass Du faul oder schlecht organisiert bist. Was da passiert, nenne ich &#8222;fehlgeleitete Arbeit”: Du arbeitest ohne Ende, aber Du hast zu wenig Einfluss auf das, woran Du arbeitest. Das führt dazu, dass Deine Arbeitskraft in Aufgaben fließt, die nicht wirklich etwas bewirken. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Woran liegt das? Das hat meiner Meinung nach verschiedene Gründe: Du darfst nicht oder kannst nicht priorisieren – oder Du hast auch schon halb vergessen, worauf es ankäme, weil Du schon so daran gewöhnt bist, beschäftigt anstatt wirksam zu sein.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Und die Kosten für diese fehlgeleitete Arbeit sind immens – auch auf einer ganz persönlichen Ebene.</span></p>
<p><span class="s1">1️⃣ <strong>Fehlgeleitete Arbeit kostet Dich nicht nur Zeit. Sie kostet Dich die Dinge, für die Du diese Zeit eigentlich einsetzen möchtest.</strong> Das können die wunderbaren Banalitäten des Alltags sein wie das gemeinsame Abendessen in der Familie, an dem Du schon wieder nicht teilnehmen kannst, weil Du noch im Büro hängst. <em>Ein</em> versäumtes Abendessen ist vielleicht nicht schlimm, das 20ste schon. Das sind die Familienausflüge am Wochenende oder der Girls-out-Samstag, die Du verpasst, weil da noch so viel auf Dich wartet. Oder das unendliche Beschäftigtsein frisst die Zeiträume, die Du gern für die Fortbildung oder das Hobby einsetzen würdest – findet alles nicht statt. Und erschöpft und ausgelaugt bist Du am Freitag trotzdem. Aber es ist nicht die zufriedene “Ich hab viel geschafft diese Woche”-Erschöpfung, sondern die bleierne “Und Samstag werde ich auch wieder am Rechner sitzen&#8220;-Müdigkeit. </span></p>
<p class="p2"><span class="s1">2️⃣ <strong>Du verlierst durch fehlgeleitete Arbeit nicht nur Zeit – sondern auch Deine Verantwortung aus den Augen.</strong> Bewege den Fokus von dem, was Du da den ganzen Tag tust, einmal hin zu dem, was Du dadurch nicht mehr tun kannst: Die Stunde in dem nutzlosen Meeting ist ärgerlich. Aber ärgerlicher ist das, was dadurch verloren geht: Dein Fortschritt. Das Konzept bleibt liegen, die Entscheidung ist nicht getroffen, die Kundin wartet noch immer, Deine Idee bleibt in der Schublade. Du vergeudest Deine Ideen und Dein Potenzial und entwickelst Dich nicht weiter. Und wofür? Dafür, auf die Mail pünktlich geantwortet zu haben, dafür, Dein Gesicht in dem Meeting gezeigt zu haben. Überlege Dir gut, was Dir wertvoller ist! </span></p>
<p class="p2"><span class="s1">3️⃣ <strong>Busy Work verändert Deine Beziehung zu Deiner Arbeit. Sie zermürbt Dich und Du verlierst das Gefühl der eigenen Wirksamkeit im Job.</strong> Die Verbindung zwischen Zeit, Arbeit und Wirkung wird jeden Tag aufs Neue gekappt, bis Du gar nicht mehr weißt, wie sich das anfühlen kann, mit sich selbst und dem Sinn der eigenen Arbeit in Berührung zu sein. Aus Arbeit wird abarbeiten. Und Deine eigentliche Mission – die geht unterwegs verloren</span></p>
<h3>Deine beste Energie fließt ins Falsche</h3>
<p class="p1"><span class="s1">Das Perfide an Busy Work ist nämlich vor allem dieses: Sie frisst Deine beste Energie und absorbiert nicht nur Zeit, die vielleicht eh übrig geblieben wäre (wenn Zeit überhaupt übrig bleiben kann, aber das ist noch eine andere Diskussion&#8230;). Denn wenn Du dann am Ende des Tages an Deinen Kernaufgaben sitzt, bist Du schon erschöpft und leer. Und das bedeutet: Deine frischeste Energie fließt in Busy Work, die unwichtigste Arbeit. Einfach nur, weil wir sie dringend gemacht haben! Und was dann übrig bleibt, die letzten Funken, die sollen dann zum Feierabend das große Ideenfeuer entzünden. Das kann ja gar nicht funktionieren!</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die gute Nachricht: Du leidest zwar darunter, doch das liegt nicht an Dir! Es liegt vielmehr daran, dass wir systematisch eine Arbeitswelt gebaut haben, in der die qualitativ hochwertigste Arbeitszeit in die am wenigsten wichtigen Aufgaben fließt. Die Folge ist, dass keine Kraft und kein Raum für das Wertschöpfende und für das Sinnstiftende übrig bleiben. Und das ist nicht Deine Schuld, sondern das große Dilemma der modernen Arbeit! Und ich habe noch eine gute Nachricht: Es geht anders. <a href="https://substack.com/@ihoelt" target="_blank" rel="noopener">Mit Work Design.</a></span></p>
<div id="attachment_463" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-463" class="wp-image-463 size-thumbnail" src="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2019/02/Inga-Höltmann-Credit-Axel-Kuhlmann-169-web-150x150.jpg" alt="Inga Höltmann (Bild: Axel Kuhlmann)" width="150" height="150" /><p id="caption-attachment-463" class="wp-caption-text">Inga Höltmann (Bild: Axel Kuhlmann)</p></div>
<p><em><strong>Inga Höltmann</strong> ist Expertin für die Zukunft der Arbeit und Gründerin und Entwicklerin von Work Design. Work Design ist eine Weiterentwicklung der Ideen von New Work und ein Denk- und Umsetzungsrahmen für die Frage, wie Arbeit heute gesteuert und gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt stehen Handlungsfähigkeit, Verantwortung und Innovation unter realen Arbeitsbedingungen in den Organisationen. Inga arbeitet mit Einzelpersonen und in Unternehmen im Rahmen von Praxisprogrammen, Beratungsprojekten, Community-Angeboten und Vorträgen und sie publiziert auch dazu. <a href="https://www.accelerate-academy.de/newsletter/" target="_blank" rel="noopener">Sie schreibt einen Newsletter</a> und ist eine <a href="https://www.linkedin.com/in/ingahoeltmann/" target="_blank" rel="noopener">wichtige Stimme auf LinkedIn.</a></em></p>
<p><em> </em></p>
<div class="mceTemp"></div>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-2881" src="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin.jpg" alt="Banner Gastartikel Gastbeitrag Magazin" width="2000" height="800" srcset="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin.jpg 2000w, https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin-1280x512.jpg 1280w, https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin-980x392.jpg 980w, https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin-480x192.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2000px, 100vw" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wenn Du einen Gastbeitrag verfassen möchtest,<br />
</strong><strong>dann sende Deine Idee einfach an Inga: <a href="mailto:inga@accelerate-academy.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">inga@accelerate-academy.de</a></strong></p>
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		<title>&#8222;Ich kann nicht mehr&#8220; – Wenn der Körper die Reißleine zieht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastbeitrag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Berufstätige – besonders Führungskräfte – ignorieren die Warnsignale ihres Körpers: Viele berichten von Schlafproblemen, Erschöpfung, innerer Unruhe. Warum wir diese Signale oft überhören, was das mit unserer Arbeitskultur zu tun hat – und was wir tun können, erzählt Health Coach Laura Schneider. Zu Dir kommen Menschen, deren Körper nicht mehr so kann, wie er [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Viele Berufstätige – besonders Führungskräfte – ignorieren die Warnsignale ihres Körpers: Viele berichten von Schlafproblemen, Erschöpfung, innerer Unruhe. Warum wir diese Signale oft überhören, was das mit unserer Arbeitskultur zu tun hat – und was wir tun können, erzählt Health Coach Laura Schneider.</strong></p>
<p><span id="more-11341"></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><strong>Zu Dir kommen Menschen, deren Körper nicht mehr so kann, wie er soll – besonders dann, wenn sie beruflich sehr eingebunden sind. Was sind denn diese Signale, auf die Arbeitende achten sollten?</strong><br />
</span><span class="s1">Unser Körper schickt klare Warnsignale, aber oft bemerken wir sie erst, wenn es richtig weh tut. Oft heißt es &#8222;Ich bin morgens schon müde, obwohl ich geschlafen habe.&#8220; Oder: &#8222;Ich sitze nur am Laptop – und trotzdem fühlt sich mein ganzer Körper an, als hätte ich einen Marathon hinter mir.&#8220;</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Auch das Thema Ernährung kommt oft: Sie wird zur Nebensache – gegessen wird, wenn überhaupt, zwischendurch und unter Zeitdruck. Die Wahl fällt dann häufig auf etwas Schnelles, oft nicht besonders nährstoffreich. Und abends ist man dann so platt, dass der Gedanke an Kochen oder Bewegung schon zu viel ist. Das Training wird verschoben, die Sportschuhe bleiben im Flur stehen. Statt echter Pause gibt’s dann Netflix, Handy, Chips – einfach nur noch runterkommen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Aber das ist keine Erholung. Viele fühlen sich selbst am Wochenende nicht wirklich regeneriert. Der Kopf läuft weiter, der Körper kommt nie richtig zur Ruhe. Und dann kommen die Symptome: Verspannungen, Schlafprobleme, Gereiztheit, Magenbeschwerden – oder einfach dieses dumpfe Gefühl von &#8222;Ich kann nicht mehr.&#8220;</span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><strong>Sind das Einzelfälle?<br />
</strong></span><span class="s1">Diese körperlichen Warnsignale nehmen spürbar zu. Studien zeigen, dass inzwischen mehr als 75 Prozent der Berufstätigen regelmäßig über Erschöpfung klagen. Gleichzeitig steigen die Ausfalltage durch psychische Belastungen seit Jahren kontinuierlich an – zuletzt auf über 120 Millionen Fehltage pro Jahr allein in Deutschland. Die Gründe liegen oft in einer Kombination aus chronischem Stress, mentaler Überlastung, Schlafmangel und einer Entfremdung vom eigenen Körper. Viele Menschen funktionieren nur noch – statt sich wirklich leistungsfähig, klar und wohl fühlen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><strong>Und warum ist das so?<br />
</strong></span><span class="s1">Die Erwartungen im Job sind schon lange gestiegen, viele Betriebe fordern mehr Flexibilität, mehr Leistung – aber die Pausen, die Entlastung, das Menschliche bleiben oft auf der Strecke. Durch Corona wurde es noch mehr verstärkt: Plötzlich war alles gleichzeitig – Home-Office, Kinderbetreuung, Sorgen um Gesundheit und Job. Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben sind verschwommen, echte Pausen gab es kaum noch. Viele haben in dieser Zeit einfach nur funktioniert und sind danach nie wieder richtig aus diesem Modus herausgekommen. Heute erleben wir eine Daueranspannung: hohe Erwartungen, wenig Erholung, ständig &#8222;on sein&#8220; – beruflich und privat.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><strong>Gibt es Menschengruppen, die davon häufiger betroffen sind? Mit wem arbeitest Du?<br />
</strong></span><span class="s1">Meist sind es weibliche Führungskräfte oder Frauen in leitenden Positionen, mit denen ich arbeite, aber auch Menschen mit einem allgemein hohen Leistungspensum – privat als auch beruflich. Neben den häufigsten Symptomen wie dauerhafte Müdigkeit oder Erschöpfung bringen sie auch – und das wird meiner Meinung nach viel zu wenig thematisiert und ernst genommen! – Verzweiflung mit, weil kein Arzt ihnen mehr weiterhelfen will. Es heißt in der Regel &#8222;körperlich sei alles in Ordnung&#8220; und auch die Blutwerte seien &#8222;im Referenzbereich&#8220;. Die Betroffenen werden also mit ihren gesundheitlichen Herausforderungen alleingelassen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><strong>Wie lange zieht sich das schon durch ihr (Arbeits-) Leben?<br />
</strong></span><span class="s1">Das ist unterschiedlich. Manche steuern recht schnell gegen, weil sie die Notwendigkeit rechtzeitig erkennen, andere gehen bis zur vollen Erschöpfung oder alarmierenden Blutwerten, bis sie sich Hilfe suchen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><strong>Warum fällt es uns denn so schwer, auf unseren Körper und seine Signale zu hören?<br />
</strong></span><span class="s1">Viele haben den Zugang zu ihrem Körper schlicht verlernt – besonders Menschen mit hoher Verantwortung. Führungskräfte sind es gewohnt, zu funktionieren, Ziele zu erreichen und stark zu sein – auch dann, wenn der Körper längst Alarm schlägt. Signale wie ständige Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder häufige Infekte werden ignoriert oder kleingeredet. Dahinter steckt oft der Gedanke: &#8222;Ich kann mir das gerade nicht leisten.&#8220; Denn: Verantwortung, Termine, Erwartungsdruck – all das lässt oft keinen Raum für Pause oder Fürsorge.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">In der Folge verschieben viele die Grenze, was noch &#8222;normal&#8220; ist – bis der Körper sie irgendwann zwingt, hinzuhören. Die Crux: Viele Führungskräfte leiden selbst unter diesen Symptomen, sollen aber gleichzeitig Vorbild für ihr Team sein…</span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><strong>Liegt das an den Menschen oder an den Unternehmen?<br />
</strong></span><span class="s1">Die Verantwortung liegt bei beiden Seiten: Menschen und Unternehmen. Viele Führungskräfte sind leistungsorientiert, diszipliniert – aber oft zu hart zu sich selbst. Erschöpfung wird ignoriert, Pausen vernachlässigt. Gleichzeitig herrscht in vielen Unternehmen eine Kultur, in der Überlastung normal ist. Gesundheit kommt erst aufs Radar, wenn der Körper streikt. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><strong>&#8230; also sprechen wir eigentlich nicht über Gesundheit, sondern nur über Krankheit?<br />
</strong></span><span class="s1">Ja. Dabei braucht es frühzeitige Prävention und das Schaffen eines Gesundheitsbewusstsein. Führungskräfte haben hier eine Schlüsselrolle: Wer selbst gut für sich sorgt, lebt vor, dass Gesundheit die Grundlage für Leistung ist – nicht ihr Gegenspieler.</span></p>
<p><span class="s1"><strong>Erzähle mir von Deiner Arbeit: Wie gehst Du das Thema an?<br />
</strong></span><span class="s1">Mein Ansatz ist ganzheitlich und basiert auf den konkreten Symptomen und der persönlichen Lebensrealität der jeweiligen Person. Ein zentrales Element dabei sind umfassende Blutanalysen. Sie zeigen sehr genau, wie es um den körperlichen und mentalen Gesundheitszustand steht – lange bevor es zu echten Ausfällen kommt. Auf dieser Grundlage entwickle ich einen maßgeschneiderten Gesundheitsplan: mit gezielten Empfehlungen zu Ernährung, Mikronährstoffversorgung, Schlaf, Bewegung und Stressregulation.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die Tools, die ich vermittle, lassen sich in den Alltag integrieren – gerade auch in den von Führungskräften mit hohem Anspruch und engem Zeitkorsett. Es geht nicht um &#8222;noch etwas Zusätzliches&#8220;, sondern darum, Gesundheit wieder als entlastenden und stärkenden Teil des Lebens zu begreifen. Mein Ziel ist, dass die Menschen in ihre Selbstverantwortung kommen, ihre Körpersignale ernst nehmen und damit nicht nur leistungsfähiger werden, sondern sich vor allem grundsätzlich eine hohe Lebensqualität zu bewahren.</span></p>
<p><span class="s1"><strong>Und was ist dann das Ergebnis Deiner Arbeit? Ist der Zustand umkehrbar?<br />
</strong></span><span class="s1">Das Ergebnis meiner Arbeit ist immer individuell, aber häufig fühlen sich meine Klientinnen wieder voller Energie und leistungsfähig – sowohl beruflich als auch privat: Beruflich steigern sie ihre Produktivität und Konzentration und privat haben sie wieder mehr Energie für ihre Familie und Freizeit. Statt abends nur noch erschöpft auf der Couch zu sitzen, können sie sich z.B. wieder sportlich betätigen und sich mit Freunden treffen.<br />
</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ein konkretes Beispiel: Eine Klientin, die jahrelang unter Schlafproblemen und einem unausgeglichenen Hormonhaushalt litt, konnte durch gezielte Anpassungen in ihrer Ernährung und Lebensweise ihren Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen. Sie schlief endlich wieder durch, fühlte sich erfrischt und war tagsüber viel energiegeladener. Auch das Gefühl der ständigen Müdigkeit, das sie vorher begleitete, verschwand nach und nach.</span></p>
<div id="attachment_11345" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11345" class="wp-image-11345 size-thumbnail" src="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2025/05/Laura-Schneider-Bild-Lisa-Noell-150x150.jpg" alt="Laura Schneider (Bild Lisa Nöll)" width="150" height="150" srcset="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2025/05/Laura-Schneider-Bild-Lisa-Noell-150x150.jpg 150w, https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2025/05/Laura-Schneider-Bild-Lisa-Noell.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p id="caption-attachment-11345" class="wp-caption-text">Laura Schneider (Bild: Lisa Nöll)</p></div>
<p><em><span class="s1"><strong>Laura Schneider </strong>ist Health Coach und </span><span class="s1">die Gründerin von “Bodyhormonie Coaching” (<a href="https://bodyhormonie-coaching.de/" target="_blank" rel="noopener">Health Coaching: Energie tanken &amp; körperliche Ziele erreichen</a>) und Co-Founder von “The better work institute&#8220;. Ihr Fokus liegt auf ganzheitlicher und präventiver Gesundheit, mental und körperlich. Neben 1:1-Coachings gibt sie auch Seminare, Vorträge und Workshops, um so viele Menschen wie möglich in die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu bekommen. </span></em></p>
<p>Das Interview führte Inga Höltmann.</p>
<p><em> </em></p>
<div class="mceTemp"></div>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-2881" src="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin.jpg" alt="Banner Gastartikel Gastbeitrag Magazin" width="2000" height="800" srcset="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin.jpg 2000w, https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin-1280x512.jpg 1280w, https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin-980x392.jpg 980w, https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin-480x192.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2000px, 100vw" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wenn Du einen Gastbeitrag verfassen möchtest,<br />
</strong><strong>dann sende Deine Idee einfach an Inga: <a href="mailto:inga@accelerate-academy.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">inga@accelerate-academy.de</a></strong></p>
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		<title>Community Session vom 18. April 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tamara Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 07:47:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Community Session]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[Community-Session vom 18. April 2023Die Community-Sessions sind unsere Plattform, um miteinander in den Austausch zu kommen, uns besser kennenzulernen und voneinander &#38; miteinander zu lernen und zu wachsen - über die Learning Circles hinaus. Sie sollen unser Raum sein, um eigene Themen einzubringen, Fragen zu klären, Probleme zu lösen oder um Impulse aus den anderen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style="color: var(--tcb-color-0)  !important; --tcb-applied-color:var$(--tcb-color-0)  !important;">Community-Session vom 18. April 2023</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-1791247823b" style=""><p>Die Community-Sessions sind unsere Plattform, um miteinander in den Austausch zu kommen, uns besser kennenzulernen und voneinander &amp; miteinander zu lernen und zu wachsen - über die Learning Circles hinaus. Sie sollen unser Raum sein, um eigene Themen einzubringen, Fragen zu klären, Probleme zu lösen oder um Impulse aus den anderen Formaten aufzugreifen.</p><p>Themen dieser Session:</p><p>1. Botschafter/innen: Sie sollen die Ideen und Ansätze in die Organisation tragen und die Kolleg/innen unterstützen. Was müssen die Menschen wissen? Wie bringen wir ihnen das bei?</p><p>2. Eigenorganisation: Wie gelingt es uns, uns nicht vom Daily Business auffressen zu lassen, sondern Zeit für "Zukunftsarbeit" und strategische Zukunftsgestaltung zu finden?</p><p>Zum Dokument mit unseren Notizen: <a href="https://docs.google.com/document/d/1nrx-3_1IMj6SWuDva_XaJjGHb9QzIbKks9pZ7UnED7U/edit?usp=sharing" target="_blank" class="" style="outline: none;">https://docs.google.com/document/d/1nrx-3_1IMj6SWuDva_XaJjGHb9QzIbKks9pZ7UnED7U/edit?usp=sharing</a></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_custom_html_shortcode" data-css="tve-u-17927000a8d" style=""><div style="padding:0% 0 0 0;position:relative;"><div class="fluid-width-video-wrapper" style="padding-top: 56.2488%;"></div></div><code class="tve_js_placeholder"><script src="https://player.vimeo.com/api/player.js"></script></code><div class="tve_iframe_cover"></div></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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