<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Führung | Accelerate Academy</title>
	<atom:link href="https://www.accelerate-academy.de/tag/fuehrung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.accelerate-academy.de</link>
	<description>Plattform für Neue Arbeit und Neues Lernen</description>
	<lastBuildDate>Sun, 10 Sep 2023 14:08:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.4</generator>

<image>
	<url>https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/03/cropped-acac_logo_favicon-32x32.png</url>
	<title>Führung | Accelerate Academy</title>
	<link>https://www.accelerate-academy.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Wie New Work die Gesundheit der Mitarbeitenden positiv beeinflussen kann</title>
		<link>https://www.accelerate-academy.de/wie-new-work-die-gesundheit-der-mitarbeitenden-positiv-beeinflussen-kann/</link>
					<comments>https://www.accelerate-academy.de/wie-new-work-die-gesundheit-der-mitarbeitenden-positiv-beeinflussen-kann/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Inga Höltmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 03:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.accelerate-academy.de/?p=10333</guid>

					<description><![CDATA[Viele Unternehmen versuchen sich an Neuer Arbeit. Doch nicht immer erleben sie ausschließlich die Vorteile dieser modernen Arbeitsweisen. Woran liegt das? Charlotte Meixner ist Expertin für gesundes Arbeiten und sie vermisst vor allem eines: Eine ganzheitliche Betrachtung unserer Arbeit.  „Viele wollen New Work, aber nur wenige können es&#8220;, &#8222;New Work heißt nicht Home-Office&#8220; und &#8222;Mitarbeiter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Viele Unternehmen versuchen sich an Neuer Arbeit. Doch nicht immer erleben sie ausschließlich die Vorteile dieser modernen Arbeitsweisen. Woran liegt das? Charlotte Meixner ist Expertin für gesundes Arbeiten und sie vermisst vor allem eines: Eine ganzheitliche Betrachtung unserer Arbeit. </b></p>
<p><span id="more-10333"></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">„Viele wollen New Work, aber nur wenige können es&#8220;, &#8222;New Work heißt nicht Home-Office&#8220; und &#8222;Mitarbeiter wollen Remote-Work-Tools, keine Office-Pflicht&#8220;: Schlagzeilen wie diese sind in den Medien allgegenwärtig. Die (Arbeits-)Welt wandelt sich, das Konzept von New Work sowie Mitarbeitenden-Gesundheit gewinnen zunehmend an Bedeutung.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">New Work bedeutet dabei weit mehr als nur Home-Office oder flexible Arbeitsmodelle. Es geht um eine grundlegende Neuausrichtung der Arbeitskultur, bei der der Mensch und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Zentrale Aspekte von New Work sind dabei die Flexibilität, Autonomie und vor allem Sinnhaftigkeit in der Arbeit. Dies stellt insbesondere für die Digital Natives und Millennials, die nach Selbstverwirklichung und Wertorientierung suchen, einen zentralen Anreiz dar. </span><span class="s1">Welche konkreten Auswirkungen hat dieser Wandel auf die Gesundheit der Mitarbeitenden? </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hier eine Übersicht: </span></p>
<p><strong>Auswirkungen von New Work auf die <em>psychische</em> Gesundheit</strong><br />
✗ Positiv</p>
<ul>
<li>Durch die Betonung von Sinnhaftigkeit steigt die Arbeitszufriedenheit und damit einhergehend die Motivation</li>
<li>Selbstbestimmung kann Stress reduzieren und Burnouts vorbeugen</li>
<li>Flexible Arbeitsmodelle fördern eine bessere Work-Life-Balance und damit das psychische Wohlbefinden</li>
<li>Die Möglichkeit zur Mitgestaltung und Partizipation stärkt das Gefühl der Eigenverantwortung und verringert das Gefühl der Ohnmacht</li>
<li>Weniger Pendelstress durch flexible Arbeitsortgestaltung und damit Gewinnung an Zeit</li>
</ul>
<p>✗ Negativ</p>
<ul>
<li>Ständige Erreichbarkeit und Reizüberflutung können zu Stress führen.</li>
<li>Das Wegfallen klarer Arbeitsstrukturen kann zu Isolation und Schwierigkeiten bei der Abgrenzung von Arbeit und Freizeit führen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auswirkungen von New Work auf die <em>physische</em> Gesundheit</strong><br />
✗ Positiv</p>
<ul>
<li>Mehr Bewegungsfreiheit durch die Möglichkeit des mobilen Arbeitens</li>
<li>Die Möglichkeit, in einer bevorzugten Umgebung zu arbeiten, kann die allgemeine Zufriedenheit und den Komfort steigern</li>
<li>Flexible Arbeitszeiten ermöglichen mehr Zeit für sportliche Aktivitäten</li>
</ul>
<p>✗ Negativ</p>
<ul>
<li>Die Gefahr einer nicht-ergonomischen Arbeitsumgebung zu Hause</li>
<li>Verminderte körperliche Aktivität durch fehlende Wege im Büroalltag</li>
<li>Potenziell längere Arbeitszeiten und unregelmäßige Essenszeiten</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><span class="s1">Diese &#8211; natürlich nicht erschöpfende &#8211; Zusammenstellung zeigt viele potenzielle Vorteile. Doch wie kommen Menschen und Unternehmen in den Genuss dieser Vorteile? Und wie können sie die Nachteile minimieren? </span><span class="s1">Unternehmen können (und sollten) ihre Mitarbeitenden darin unterstützen. Ein erster Schritt besteht in dem aktiven Vorleben der Werte und dem Schaffen einer Identifikation mit der Arbeit durch das Anbieten von Optionen und Möglichkeiten der Mitgestaltung. Weiter können Möglichkeiten zur stetigen Weiterentwicklung, für die berufliche (Erweiterung der Kenntnisse im Fachbereich und darüber hinaus) sowie persönliche Entwicklung (z.B. Zeitmanagement) die Zufriedenheit steigern und durch den Zugewinn neuer Kompetenzen oder Strategien zur Entlastung beitragen.</span></p>
<h3>Klare Kommunikation ist essentiell</h3>
<p class="p1"><span class="s1">Gleichzeitig ist eine offene Kommunikation essentiell. Regelmäßige Check-ins und offene Kommunikationskanäle können das Gefühl der Zugehörigkeit und Inklusion stärken und dafür sorgen, dass sich alle Teammitglieder gehört und wertgeschätzt fühlen. Dabei sind transparente Rollendefinitionen und klare Kommunikation über Erwartungen erforderlich, um möglichen Verwirrungen und Gefühlen der Überforderung entgegenzuwirken. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Um der ständigen Erreichbarkeit und der Reizüberflutung in digitalen Zeiten entgegenzuwirken, könnten Unternehmen Phasen ohne digitale Kommunikation fördern und so eine Art &#8222;Digital Detox&#8220;-Zeit etablieren. Darüber hinaus wäre das Angebot von Programmen, die die mentale Gesundheit unterstützen, wie Meditation, Achtsamkeitstrainings oder Coachings, ein weiterer positiver Schritt.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Physisch betrachtet sind die Einführung von Schulungen zur Einrichtung eines ergonomischen Home-Office-Arbeitsplatzes oder finanzielle Unterstützung für ergonomische Möbel nur ein paar der möglichen Wege, wie Unternehmen ihre Mitarbeitenden unterstützen können. Zeitflexibles Arbeiten, der Einsatz von Gamification sowie die Möglichkeit für Online-Fitnesskurse oder Mitgliedschaften in Fitnessstudios sind weitere Anreize, damit die Mitarbeitenden körperlich aktiv bleiben. Eine Ermutigung und Akzeptanz regelmäßig Pausen einzulegen, kann einen gesunden Lebensstil fördern.</span></p>
<h3>Ein ganzheitlicher Ansatz für das Wohlbefinden</h3>
<p class="p1"><span class="s1">Diese Ansätze unterstreichen, wie wichtig es ist, dass das Konzept von New Work ganzheitlich betrachtet wird – es geht nicht nur darum, wo und wann gearbeitet wird, sondern auch um das Wie und Warum. Hier zeigt sich deutlich: Es geht um weit mehr als bloße Flexibilität. Es geht darum, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die das Wohlbefinden der Mitarbeitenden in den Vordergrund stellt, ohne die Anforderungen des Unternehmens aus den Augen zu verlieren. Nur durch diesen ganzheitlichen Ansatz können Unternehmen sicherstellen, dass sie von den zahlreichen Vorteilen profitieren, die New Work mit sich bringt. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Es ist eine Investition in die Zukunft – New Work ist nicht nur ein Trend, sondern eine notwendige Entwicklung. Unternehmen, die mit gezielten Maßnahmen in die Gesundheit und Zufriedenheit ihrer Mitarbeitenden investieren und New Work nachhaltig implementieren, profitieren von einer motivierten und leistungsfähigen Belegschaft, die sich positiv auf Fluktuation, Krankenstand, Fachkräftemangel und Arbeitgeberimage auswirken können.</span></p>
<div id="attachment_10337" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10337" class="wp-image-10337 size-thumbnail" src="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2023/08/Charlotte-Meixner-Bild-Promo-150x150.png" alt="Charlotte Meixner (Bild: Promo)" width="150" height="150" srcset="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2023/08/Charlotte-Meixner-Bild-Promo-150x150.png 150w, https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2023/08/Charlotte-Meixner-Bild-Promo.png 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p id="caption-attachment-10337" class="wp-caption-text">Charlotte Meixner (Bild: Promo)</p></div>
<p><em><strong>Charlotte Meixner</strong> ist CO-Founderin von work:alution und hat sich auf Gesundheit, gesundes Arbeiten, New Work und Remote Arbeit spezialisiert. Sie ist als Referentin tätig und berät Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeitende. Neben weiteren Tätigkeiten an verschiedenen Universitäten arbeitet sie an ihrer Promotion und begleitet Projekte im Bereich Gesundheit, KI und Digitalisierung.</em></p>
<p><em> </em></p>
<div class="mceTemp"></div>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-2881" src="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin.jpg" alt="Banner Gastartikel Gastbeitrag Magazin" width="2000" height="800" srcset="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin.jpg 2000w, https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin-1280x512.jpg 1280w, https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin-980x392.jpg 980w, https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin-480x192.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2000px, 100vw" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wenn Du einen Gastbeitrag verfassen möchtest,<br />
</strong><strong>dann sende Deine Idee einfach an Inga: <a href="mailto:inga@accelerate-academy.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">inga@accelerate-academy.de</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.accelerate-academy.de/wie-new-work-die-gesundheit-der-mitarbeitenden-positiv-beeinflussen-kann/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Work-Life-Balance: Endlich neu denken!</title>
		<link>https://www.accelerate-academy.de/work-life-balance-endlich-neu-denken/</link>
					<comments>https://www.accelerate-academy.de/work-life-balance-endlich-neu-denken/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastbeitrag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2022 03:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Generationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.accelerate-academy.de/?p=8808</guid>

					<description><![CDATA[Über den Fachkräftemangel klagen, aber keine Sekunde von der Vollzeit-Arbeitswoche abrücken? So funktioniert das nicht mehr, meint Alice Greschkow: Wer Angebote für eine bessere Work-Life-Balance macht, kann ganz neue Potenziale erschließen und Zugang zu qualifizierten Gruppen eröffnen, meint sie. Man muss es nur wollen! Die Hälfte der mittelständischen Unternehmen planen keine Strategie für die Work-Life-Balance [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Über den Fachkräftemangel klagen, aber keine Sekunde von der Vollzeit-Arbeitswoche abrücken? So funktioniert das nicht mehr, meint Alice Greschkow: Wer Angebote für eine bessere Work-Life-Balance macht, kann ganz neue Potenziale erschließen und Zugang zu qualifizierten Gruppen eröffnen, meint sie. Man muss es nur wollen!</b><br />
<span id="more-8808"></span></p>
<p>Die Hälfte der mittelständischen Unternehmen planen keine Strategie für die Work-Life-Balance &#8211; dies zeigen aktuelle Daten des ETL-Mittelstandskompasses. Dabei kann genau an dieser Stellschraube eine Lösung für den Fachkräftemangel liegen. Unternehmen und Politik müssen endlich neu darüber nachdenken!</p>
<h3>Digitalisierung läuft – doch die Work-Life-Balance steht im Hintergrund</h3>
<p class="p1"><a class="" href="https://ihoelt.lt.acemlna.com/Prod/link-tracker?redirectUrl=aHR0cHMlM0ElMkYlMkZ3d3cuZXRsLmRlJTJGYWt0dWVsbGVzJTJGZXRsLW1pdHRlbHN0YW5kc2tvbXBhc3MtMjAyMi1lcnNjaGllbmVuLWJyYXVjaHQtZGVyLWRldXRzY2hlLW1pdHRlbHN0YW5kLWVpbmVuLXdlY2tydWY=&amp;sig=7ocYzzqxsaGy8pjyHatRhKDAMKqxNnnA6qobrpRU3ziJ&amp;iat=1651723511&amp;a=%7C%7C25633980%7C%7C&amp;account=ihoelt%2Eactivehosted%2Ecom&amp;email=W%2BDcrJDWhl05M%2F7SIkhCB790XJ89KlxNymU%2BHz%2FfKvY%3D&amp;s=22a287115a4ebfc6534b4d0ab49ad4f9&amp;i=945A1172A1A12373" target="_blank" rel="noopener" data-ac-default-color="1"><span class="">Der kürzlich erschienene Mittelstandskompass</span></a>, den die Steuerberatungsgruppe ETL in Kooperation mit dem Institut für deutsche Wirtschaft (IW Köln) entwickelt hat, zeigt einen spannenden Blick in kleine und mittlere Unternehmen.<br class="" /><br class="" /><span class="">Deutlich wird: Der Fachkräftemangel ist angekommen. </span>In keiner Branche sehen die Unternehmen eine entspannte Arbeitsmarktlage, insbesondere im IT-Bereich und in Bauberufen, aber auch im Marketing werden Fachkräfte gesucht. 45 Prozent der befragten Unternehmen geben an, Fachkräfte mit einer zwei- bis dreijährigen Berufsausbildung zu suchen, ein Drittel sucht Spezialist/innen auf Meister- oder (Fach-)Hochschulniveau.<br class="" /><br class="" />Im Rahmen der Untersuchung wurden Unternehmen auch gefragt, wie sie mit den großen Megatrends Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Personalarbeit/Fachkräfte, Work-Life-Balance und Mitarbeitendenqualifizierung umgehen. Auffällig ist, dass die Digitalisierung einen hohen Stellenwert hat: Über die Hälfte der Unternehmen haben eine formelle oder informelle Strategie umgesetzt. <span class="">Anders sieht es im Bereich Work-Life-Balance aus: Jeder zweite Mittelständler gibt an, keine Strategie dafür zu planen.</span></p>
<h3>Wer den Fachkräftemangel meistern will, muss alle Ressourcen nutzen</h3>
<p>Angesichts der Tatsache, dass der Fachkräftemangel ein dringendes Thema in den mittelständischen Unternehmen ist, überrascht es mich, dass Work-Life-Balance eine so untergeordnete Rolle spielt. <span class="">Darin könnte nämlich der Schlüssel liegen, ungenutzte Potenziale zu nutzen: </span>Menschen, die Sorgearbeit leisten, sowie ältere Beschäftige suchen oft nach Arbeitsmodellen, die flexibler als das klassische Vollzeitmodell sind.<br class="" /><br class="" />Ältere Fachkräfte werden oft übersehen, obwohl sie über jahrzehntelange Erfahrung verfügen. Eine Studie aus 2021 zeigt, <a class="" href="https://ihoelt.lt.acemlna.com/Prod/link-tracker?redirectUrl=aHR0cHMlM0ElMkYlMkZ3d3cucHJlc3NlcG9ydGFsLmRlJTJGcG0lMkY2MTY5OCUyRjUwNDk5NTc=&amp;sig=HKwwABiqz2b1AxAXWNzK1kV2acq7Zo8uu84rsRJuDQLS&amp;iat=1651723511&amp;a=%7C%7C25633980%7C%7C&amp;account=ihoelt%2Eactivehosted%2Ecom&amp;email=W%2BDcrJDWhl05M%2F7SIkhCB790XJ89KlxNymU%2BHz%2FfKvY%3D&amp;s=22a287115a4ebfc6534b4d0ab49ad4f9&amp;i=945A1172A1A12374" target="_blank" rel="noopener" data-ac-default-color="1"><span class="">dass viele von ihnen arbeiten möchten,</span></a> jedoch aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen kürzer treten möchten. Auch Mütter und Menschen, die Angehörige pflegen, suchen häufiger nach flexiblen Beschäftigungsmöglichkeiten. Diese Gruppen haben allesamt schlechtere Karten auf dem Arbeitsmarkt, obwohl sie einen klaren Mehrwert für Arbeitgebende liefern können.<br class="" /><br class="" />Es scheint, als müssten sowohl Unternehmen als auch die Gesetzgebung an diesem Thema arbeiten. <span class="">Ein Mentalitätswechsel ist notwendig,</span> dass Work-Life-Balance und Zeitautonomie sehr viel mehr als moderne &#8222;Luxusthemen&#8220; sind – <span class="">sie sind eine Notwendigkeit für Millionen von Menschen. </span>Wer qualifizierte Fachkräfte sucht, muss sich von dem Vollzeitideal lösen und bestehende Potenziale nutzen.</p>
<h3>Das alte Ideal der Vollzeitstelle endlich loslassen</h3>
<p>An dieser Stelle würde es sich lohnen, wenn die Gesetzgebung die Debatte für realistische Alternativen öffnet. <span class="">Ist es noch zeitgemäß, dass Vollzeitarbeit zwischen 37,5 und 40 Wochenstunden haben muss?</span> Gibt es Möglichkeiten, wie das Arbeitszeitgesetz modernisiert werden kann, um sowohl Flexibilität als auch Arbeitsschutz zu geben?<br class="" /><br class="" />Es handelt sich dabei um schwierige Debatten, da der deutsche Arbeitsmarkt sehr heterogen ist und verschiedene Berufsgruppen individuelle Bedürfnisse haben. <span class="">Doch es gibt keine Zeit mehr zu verlieren</span> – der demografische Wandel wird den Fachkräftemangel in diesem Jahrzehnt zunehmend verstärken. Um mit dieser Tatsache angemessen umzugehen, kann es wohl nötig sein, das alte Ideal von der Vollzeitstelle loszulassen.</p>
<div id="attachment_6221" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6221" src="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2021/03/Alice-Greschkow-Bild-Promo_300x300-150x150.jpg" alt="Alice Greschkow (Bild: Promo)" width="150" height="150" /><p id="caption-attachment-6221" class="wp-caption-text">Alice Greschkow (Bild: Promo)</p></div>
<p><em><strong>Alice Greschkow</strong> ist Politikwissenschaftlerin mit Leidenschaft für New Work. Sie lebt und arbeitet seit 2015 in Berlin und verbindet beruflich politische und wirtschaftliche Themen.</em></p>
<p><img decoding="async" style="margin-top: 30px;" src="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin.jpg" alt="Banner Gastartikel Gastbeitrag Magazin" width="2000" height="800" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wenn Du einen Gastbeitrag verfassen möchtest,</strong><strong>dann sende Deine Idee einfach an Inga: <a href="mailto:inga@accelerate-academy.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">inga@accelerate-academy.de</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.accelerate-academy.de/work-life-balance-endlich-neu-denken/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Landkarte für lebenslanges Lernen für Führungskräfte</title>
		<link>https://www.accelerate-academy.de/eine-landkarte-fuer-lebenslanges-lernen-fuer-fuehrungskraefte/</link>
					<comments>https://www.accelerate-academy.de/eine-landkarte-fuer-lebenslanges-lernen-fuer-fuehrungskraefte/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastbeitrag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2022 12:56:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[New Learning]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.accelerate-academy.de/?p=8816</guid>

					<description><![CDATA[Der lernOS Leadership Lernpfad ist ein Angebot, um die eigene Führungsarbeit zu entwickeln. Entstanden ist er über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr selbstorganisiert in einer Gruppe Gleichgesinnter. Sara Parr ist eine von ihnen und hier gibt sie Einblick in den Prozess.   Selbstgesteuert und selbstbestimmt, sinnhaft und wirksam, kollaborativ und im Austausch mit anderen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der lernOS Leadership Lernpfad ist ein Angebot, um die eigene Führungsarbeit zu entwickeln. Entstanden ist er über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr selbstorganisiert in einer Gruppe Gleichgesinnter. Sara Parr ist eine von ihnen und hier gibt sie Einblick in den Prozess.  </strong></p>
<p><span id="more-8816"></span></p>
<p>Selbstgesteuert und selbstbestimmt, sinnhaft und wirksam, kollaborativ und im Austausch mit anderen &#8211; wenn kontinuierliche Veränderung zum Normalfall wird, müssen auch wir Menschen uns immer schneller weiterentwickeln und ständig Neues lernen. Über 90 Teilnehmer/innen beim Kick-off, 18 Pilot-Circle, Alleinreisende und einige Tandems – nach über einem Jahr sind wir Ende Januar in die Pilotphase von unserem lernOS Leadership Lernpfad eingestiegen.</p>
<p>Doch zuerst: Was ist lernOS? lernOS ist ein offenes System, um lebenslanges Lernen zu verankern und zu kultivieren. Das Open-Source- und Community-Projekt ist frei verfügbar und gibt einen Handlungsrahmen, um sich kontinuierlich unter anderem im Rahmen von Peer-Groups zu entwickeln. Prinzipien aus dem New Learning-Ansatz wie Selbstbestimmung, Autonomie, Wirksamkeit, Selbstorganisation und das Lernen im Austausch mit anderen finden sich in den verschiedenen lernOS Lernpfaden wieder.</p>
<h3>Was es braucht: Eine Initialzündung</h3>
<p>Als offenes Open-Source System gibt es bei lernOS keine zentrale Instanz, die alle Lernpfade zu den verschiedenen Themen entwickelt und dann bereitstellt. Stattdessen werden die einzelnen Lernpfade von der Community entwickelt &#8211; denn was es nicht gibt, muss man bekanntlich selbst erschaffen.</p>
<p>Und so kam es, dass wir &#8211; 7 Autor/innen &#8211; uns Ende 2020 auf einem Barcamp der Corporate Learning Community durch Zufall trafen. Es entstand die Idee, einen eigenen Lernpfad zum Thema Leadership zu entwickeln. Gesagt, getan fanden wir uns zu einem ersten Kick-off zusammen. Ob Kommunikator/in, Organisationsentwickler/in, Personalentwickler/in oder Berater/in – wir waren eine bunt gemischte Gruppe aus dem Beratungs- oder Unternehmensumfeld. Doch bei aller Unterschiedlichkeit vereinte uns eins: Das gemeinsame Ziel, einen Lernpfad für laterale oder disziplinarische Führungskräfte zu entwickeln und auch Menschen, die erst noch in Führung gehen wollen, anzusprechen.</p>
<h3>Vision als (Über-)Lebenselixier</h3>
<p>Die ersten Treffen nutzten wir zunächst, um eine starke Vision für die gemeinsame Arbeit zu entwickeln. Dieses WHY setzte Energie frei, brachte Aufbruchstimmung und gab die notwendige Orientierung, um sich als selbstorganisiertes Team auf den Weg zu machen.</p>
<p>Für wen machen wir das? Wer ist unsere Zielgruppe? Was wollen wir mit dem Lernpfad erreichen? Was soll das Anwendungsgebiet sein? Die gemeinsame Vision zu erarbeiten, war harte und intensive Arbeit – aber zentral für den weiteren Prozess und für den Zusammenhalt im Team. Dieses Ja für dasselbe Ziel brachte vor uns allem immer dann Verbundenheit, Zusammenhalt und Durchhaltevermögen, wenn es mal nicht so optimal nach Plan lief. Und ja, auch das kam bei über einem Jahr Zusammenarbeit an etlichen Abenden oder Wochenenden auch mal vor. Es war nicht alles einfach. Denn ohne Führungskraft, im Ehrenamt und ohne Auftrag oder Entlohnung, bedarf es einer hohen Selbstführungskompetenz und einer intrinsischen Motivation, um trotz aller Hürden am Ball zu bleiben und ans Ziel zu kommen.</p>
<h3>Der Weg wurde gemeinsam gestaltet</h3>
<p>Ob Ablagesysteme, Routinen oder die Art der Zusammenarbeit – wir schufen uns eigene Strukturen und Regeln und verhandelten unsere Art der Kommunikation immer wieder aufs Neue. Nicht immer einfach, denn jede/r tickt anders. Und manchmal kam auch einfach das Leben dazwischen und man konnte doch nicht, wie ursprünglich geplant, so viel Zeit in die übernommene Aufgabe investieren. So ergaben sich unterschiedliche Ansprüche an die Arbeit und auch das zeitliche Investment.</p>
<p>Wir übten uns alle sehr schnell im Loslassen und Vertrauen. Jeder von uns war verantwortlich für den Erfolg der übernommenen Aufgabe. Und damit auch für den Erfolg des Teams und des Ergebnisses. Mehr Eigenverantwortlichkeit erforderte aber auch mehr Selbstdisziplin, denn es gab keine Instanz, die im Zweifel nachhakte oder uns an die Aufgabe erinnerte.</p>
<p>Aber es gab uns. Und das half sehr. Denn während der eine gerade im Sabbatical war, hatte die andere vielleicht gerade sehr viel Zeit, sich mit unserem Projekt zu beschäftigen. Und während die andere gerade im Umzug steckte, hatte wieder eine andere gerade Zeit zwischen zwei Jobs und konnte sich intensiver in das Projekt einbringen. So kam es, dass immer mal jemand anderes den Prozess für ein paar Wochen vorantrieb und im wahrsten Sinne des Wortes die Führung übernahm.</p>
<h3>Es entstand mehr daraus als der lernOS Leadership-Guide</h3>
<p>Wenn ein Team von sieben Menschen über ein ganzes Jahr zusammen an einem Thema arbeitet, dann entsteht weitaus mehr als nur ein 80-seitiges Endprodukt, dass sich lernOS Leadership Pfad nennt. Es entsteht Zusammenhalt, eine vertrauensvolle Atmosphäre und vor allem lernt man sehr viel über sich selbst und das Arbeiten in selbstorganisierten Teams. Auch ich selbst musste mich immer wieder darin üben, in den Prozess zu vertrauen und auch anzuerkennen, dass ein Thema, das mir wichtig erscheint, für die Gruppe eine nicht so große Bedeutung hat. Ein Spannungsverhältnis, dass auch jede/r in der Gruppe für sich aushalten musste.</p>
<p>Wir haben darüber hinaus gelernt, dass Entscheidungen manchmal länger dauern, aber wenn sie nach einem gewissen Aushandlungsprozess getroffen werden, auch von allen mitgetragen werden. Auch lernten wir, dass das Zusammenarbeiten in diversen und heterogenen Gruppen wirklich anstrengend ist und eine hohe Kommunikationskompetenz erfordert. Und gleichzeitig zu so viel besseren Ergebnissen führt, weil man immer wieder in Aushandlungen zwischen verschiedenen Perspektiven einsteigt. Letztlich sortierte sich die Gruppe von selbst. Und auch hier zeigte sich: Die die da sind, sind die Richtigen.</p>
<h3>Der lernOS Leadership Lernpfad als Ergebnis</h3>
<p>Und nach all der beschriebenen Arbeit entstand er letztendlich: Der lernOS Leadership Lernpfad. Ausgerichtet auf 13 Wochen startet der Pfad mit der Woche 0, um sich in einem ersten Zusammenkommen auf die nächsten Wochen vorzubereiten. Je nachdem, ob man den Lernpfad alleine, im Tandem oder als Circle in einer Gruppe von bis zu fünf Personen durchläuft, kann man die Woche 0 zur gemeinsamen Abstimmung von Kommunikations- und Dokumentationsplattformen nutzen. Natürlich gibt es zu den Lerninhalten wöchentliche Übungen (sogenannte Katas), die man pro Woche durchlaufen sollte. Für das Absolvieren des Lernpfads ist mit einem Zeitaufwand von etwa zwei Stunden pro Woche zu rechnen: Eine Stunde zur Vorbereitung und eine Stunde für den Austausch im Circle.</p>
<h3>13 Wochen Pilot-Reise liegen hinter uns</h3>
<p>Im Januar gestartet, liegen nun 13 Wochen mit Info-Session, Kick-off, Bergfest, Retro und einem Abschluss-Event hinter uns. Aus unserer ursprünglichen Planung von zunächst fünf oder sechs Pilot-Gruppen wurde nichts &#8211; stattdessen erreichten wir über 90 Teilnehmende, die sich für unseren Lernpfad interessierten.</p>
<p>Vor allem das umfangreiche Feedback belohnte uns für die Arbeit der letzten anderthalb Jahre. Es wurde von Freude, Wärme, Durchhalten, Inspiration, Impulsen, Commitment und Selbstreflexion gesprochen. Aber auch von Überforderung, viel Content, zu wenig Zeit für all die angebotenen Inhalte und einem hohen Zeitaufwand für die Bearbeitung der Katas.</p>
<p>Das stimmt uns zum einen froh und zum anderen zeigt es uns, dass es noch den nötigen Feinschliff bedarf, um den Lernpfad wirklich in die Freiheit und die Community entlassen zu können. Alles in allem gibt es uns aber vor allem die Energie, nun auch noch die letzte Etappe auf dem Weg zum lernOS Leadership Lernpfad zu meistern. Denn jetzt heißt es Feedback sichten, priorisieren und in die bestehende Version einarbeiten. Auch hier wird es wieder sehr mühsam und kleinteilig &#8211; aber auch diese letzte Etappe werden wir noch als Team gemeinsam meistern.</p>
<p>Eins ist in jedem Fall klar: Unser Rucksack ist nach dieser lernOS-Leadership-Reise gepackt mit ganz vielen Erfahrungen, Erinnerungen, Kontakten und Erkenntnissen zu New Learning, lernOS, selbstorganisierten Teams und auch Leadership. Kudos gehen raus an diese inspirierende Crew mit der ich die letzten anderthalb Jahre so intensiv an diesem Projekt arbeiten durfte. Schon bald wird es heißen: Loslassen und den Lernpfad an die Community übergeben.</p>
<p>Viel Spaß beim Reisen und Lernen!</p>
<div id="attachment_8826" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8826" class="size-thumbnail wp-image-8826" src="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2022/05/Sara-Parr-Bild-Promo-150x150.jpg" alt="Sara Parr (Bild: Promo)" width="150" height="150" srcset="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2022/05/Sara-Parr-Bild-Promo-150x150.jpg 150w, https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2022/05/Sara-Parr-Bild-Promo.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p id="caption-attachment-8826" class="wp-caption-text">Sara Parr (Bild: Promo)</p></div>
<p><em><strong>Sara Parr</strong>: Menschen kennenlernen, Netzwerke aufbauen, Neues lernen, sich weiterentwickeln – das macht Sara Parr aus. Als Referentin für Interne und Change Kommunikation und Projektleiterin des bankweiten Kulturwandels bei der dwpbank hilft sie Vorstand, Führungskräften und Mitarbeitern, wirksam miteinander zu kommunizieren und die Arbeitswelt der Zukunft zu gestalten. Dabei legt sie einen besonderen Fokus auf digitale und partizipative Kommunikations- und Dialog-Formate, um echte Beziehungen sowie aktive Netzwerke aufzubauen. Sie versteht sich selbst als interne Beraterin, Mentorin und Enablerin und begleitet Menschen in die digitale Zukunft der Arbeitswelt. Einer ihrer Lieblingssprüche ist von Mahatma Gandhi: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst“.</em></p>
<p><em> </em></p>
<div class="mceTemp"></div>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-2881" src="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin.jpg" alt="Banner Gastartikel Gastbeitrag Magazin" width="2000" height="800" srcset="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin.jpg 2000w, https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin-1280x512.jpg 1280w, https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin-980x392.jpg 980w, https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin-480x192.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2000px, 100vw" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wenn Du einen Gastbeitrag verfassen möchtest,<br />
</strong><strong>dann sende Deine Idee einfach an Inga: <a href="mailto:inga@accelerate-academy.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">inga@accelerate-academy.de</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.accelerate-academy.de/eine-landkarte-fuer-lebenslanges-lernen-fuer-fuehrungskraefte/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ukraine: Soziale Verantwortung durch Unternehmertum zeigen</title>
		<link>https://www.accelerate-academy.de/ukraine-soziale-verantwortung-durch-unternehmertum-zeigen/</link>
					<comments>https://www.accelerate-academy.de/ukraine-soziale-verantwortung-durch-unternehmertum-zeigen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastbeitrag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2022 13:16:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.accelerate-academy.de/?p=8723</guid>

					<description><![CDATA[Rasend schnell hat die Politik den Weg freigemacht dafür, dass die Geflohenen aus der Ukraine in Deutschland arbeiten dürfen. Doch dass sie auch arbeiten können – da liegt die Verantwortung bei den Unternehmen. Zwar gibt es schon erste Erfolgsgeschichten zu vermelden, doch die sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass viel Arbeit vor den Unternehmen liegt: Zum Beispiel der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rasend schnell hat die Politik den Weg freigemacht dafür, dass die Geflohenen aus der Ukraine in Deutschland arbeiten dürfen. Doch dass sie auch arbeiten <span class="">können</span> – da liegt die Verantwortung bei den Unternehmen. Zwar gibt es schon erste Erfolgsgeschichten zu vermelden, doch die sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass viel Arbeit vor den Unternehmen liegt: Zum Beispiel der Abschied von der heiligen Kuh Vollzeit.</strong><br />
<span id="more-8723"></span></p>
<p>Die Wucht des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sitzt vielen Menschen aktuell in den Knochen. Die Bilder von zerstörten Wohngebieten, flüchtenden Familien in gedrängten Zügen, Folter und Tod brennen sich täglich in das Bewusstsein von Menschen weltweit ein. Sie bilden nur Bruchteile der realen Erfahrungen der ukrainischen Bevölkerung ab – das ist vielen klar. Die politische und humanitäre Krise hat zu einer großen Welle der Solidarität geführt.<br class="" /><br class="" />Privatpersonen wie Unternehmen spenden Gelder, sie bekunden öffentlich ihre Solidarität mit der Zivilbevölkerung. Und: In einer nie dagewesenen Geschwindigkeit haben die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten Möglichkeiten geschaffen, um Arbeit für Geflüchtete zu ermöglichen. Doch Unternehmen müssen mehr tun, als ihr Logo an die Farben der ukrainischen Flagge anzupassen, wenn sie Verantwortung übernehmen müssen – <span class="">sie müssen gute und passende Arbeitsangebote schaffen.</span></p>
<h3>Die Politik ebnet den Weg für einen schnellen Zugang zu Arbeit</h3>
<p class="p1">Millionen von Menschen sind vor der Zerstörung auf der Flucht. Allein nach Polen sind schon jetzt 2,5 Millionen Ukrainer/innen geflohen. In Deutschland sind mittlerweile über 300.000 Personen registriert – die Dunkelziffer dürfte höher liegen. Viele von ihnen wollen in ihre Heimat zurückkehren – doch wann das möglich sein wird, bleibt unklar. Um ihnen zu ermöglichen, sich rasch eine eigene Existenz und Unabhängigkeit aufzubauen, wurde rasend schnell an den politischen Stellschrauben gedreht.<br class="" /><br class="" />Die EU hat die sogenannte &#8222;Massenzustromrichtlinie&#8220; aktiviert, die es Menschen aus der Ukraine ermöglichen soll, bis zu drei Jahre lang in der EU einen unbürokratischen Zugang zu Arbeit zu haben. Deutschlands Arbeitsminister Hubertus Heil kündigte Hilfen an, die Menschen den Berufseinstieg hierzulande erleichtern sollen – dazu gehören beispielsweise Sprachkurse und besondere Beratungsangebote. Auch die Länder und Kommunen bemühen sich, unkomplizierte Wege zu schaffen, um Geflüchteten Erwerbsmöglichkeiten zu geben.</p>
<h3>Große Solidarität auch bei Unternehmen</h3>
<p>Doch nicht nur die politischen Entscheidungsträger zeigen Hilfsbereitschaft. Stefan Kampeter, Präsident des Arbeitgeberverbands BDA, sieht auch große Solidarität bei Unternehmen und <a class="" href="https://ihoelt.lt.acemlna.com/Prod/link-tracker?redirectUrl=aHR0cHMlM0ElMkYlMkZ3d3cudGFnZXNzcGllZ2VsLmRlJTJGd2lydHNjaGFmdCUyRmFyYmVpdGVuLWluLWRldXRzY2hsYW5kLWhlcnpsaWNoLXdpbGxrb21tZW4lMkYyODE3NTAwOC5odG1s&amp;sig=HYEcRbgrj1XfVxiYsP19AMznAvHGdszdRnTHRYznfUad&amp;iat=1649307894&amp;a=%7C%7C25633980%7C%7C&amp;account=ihoelt%2Eactivehosted%2Ecom&amp;email=W%2BDcrJDWhl05M%2F7SIkhCB790XJ89KlxNymU%2BHz%2FfKvY%3D&amp;s=22a287115a4ebfc6534b4d0ab49ad4f9&amp;i=937A1158A1A11866" target="_blank" rel="noopener" data-ac-default-color="1">verweist auf erste erfolgreiche Arbeitsvermittlungen.</a><br class="" /><br class="" />Tatsächlich gibt es mittlerweile Jobplattformen, die speziell auf Menschen aus der Ukraine abzielen. Doch nicht alle Angebote sind für die Zielgruppe geeignet oder von guten Arbeitsbedingungen gekennzeichnet. Der Fleischkonzern Tönnies wurde stark dafür kritisiert, an der polnisch-ukrainischen Grenze Handzettel zu verteilen, die Hilfsarbeiten in den deutschen Werken bewarben. Der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, befürchtet zudem, <a class="" href="https://ihoelt.lt.acemlna.com/Prod/link-tracker?redirectUrl=aHR0cHMlM0ElMkYlMkZ3d3cubncuZGUlMkZuYWNocmljaHRlbiUyRm5hY2hyaWNodGVuJTJGMjMyMTA4NTRfTWVoci1hbHMtNTAuMDAwLVVrcmFpbmUtRmx1ZWNodGxpbmdlLWluLURldXRzY2hsYW5kLmh0bWw=&amp;sig=Ahzgh2fAuqWV1ThKWunhxPHUjA4Rz8LajFoKgw1Khqs8&amp;iat=1649307894&amp;a=%7C%7C25633980%7C%7C&amp;account=ihoelt%2Eactivehosted%2Ecom&amp;email=W%2BDcrJDWhl05M%2F7SIkhCB790XJ89KlxNymU%2BHz%2FfKvY%3D&amp;s=22a287115a4ebfc6534b4d0ab49ad4f9&amp;i=937A1158A1A11868" target="_blank" rel="noopener" data-ac-default-color="1">dass viele ukrainische Geflüchtete in prekären Jobs landen.</a> <span class="">Da viele ukrainische Geflüchtete den deutschen Arbeitsschutz und ihre Rechte nicht kennen, können sie leicht Opfer von Dumping-Löhnen und illegalen Arbeitsregelungen werden,</span> bei denen beispielsweise die maximale Arbeitszeit missachtet wird.</p>
<h3>Viele Geflohene sind weiblich und können wenig mit Vollzeit anfangen</h3>
<p>Doch nicht nur in prekären Bereichen besteht das Risiko, Jobs anzubieten, die letztendlich nicht praktisch zugänglich sind. <span class="">Angesichts der Tatsache, dass mehrheitlich Frauen mit Kindern geflohen sind, wäre es vermessen, an starren Vollzeitkonzepten festzuhalten.</span> Zwar mögen viele Geflüchtete qualifiziert sein, doch sie haben in Deutschland oft nicht mehr als einen Koffer und müssen Kinderbetreuung, Behördengänge und Bürokratie allein stemmen. Diese Realität ist nicht kaum mit Vollzeitpositionen vereinbar.<br class="" /><br class="" /><span class="">Unternehmen, die sozialverantwortlich denken und ukrainischen Geflüchteten helfen möchten, müssen sowohl zeitlich und räumlich flexible Arbeitsmodelle anbieten als auch fair vergütete Jobs unterhalb der Vollzeitnorm anbieten. </span>Insbesondere in Regionen, in denen die Kinderbetreuungsinfrastruktur schwach ausgeprägt ist, können Unternehmen zusätzliche Unterstützungsangebote schaffen. Dabei muss es nicht sofort ein Betriebskindergarten sein – eine lokale Vernetzungsplattform für Kinderbetreuung wäre ein erster Schritt.</p>
<h3>Unternehmertum, das Hoffnung gibt</h3>
<p>Und: Es ist an der Zeit, Internationalisierung jenseits der Großkonzerne und Startup-Ökosysteme zu leben. Das heißt, dass – wo möglich – Englisch als Arbeitssprache akzeptiert werden sollte, um in international geprägten Branchen wie IT oder Marketing bessere Beschäftigungschancen zu schaffen.<br class="" /><br class="" /><span class="">Unternehmertum und Arbeit müssen nicht ausschließlich nach einer &#8222;Verwertungslogik&#8220; funktionieren – sie können der Rahmen für soziale Verantwortung, Hoffnung und Begegnung sein.</span> Arbeitgebende, die an realistischen Jobangeboten arbeiten, schaffen echte Chancen. Das wäre eine Form der Solidarität, die jenseits der Hashtags funktioniert.</p>
<div id="attachment_6221" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6221" src="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2021/03/Alice-Greschkow-Bild-Promo_300x300-150x150.jpg" alt="Alice Greschkow (Bild: Promo)" width="150" height="150" /><p id="caption-attachment-6221" class="wp-caption-text">Alice Greschkow (Bild: Promo)</p></div>
<p><em><strong>Alice Greschkow</strong> ist Politikwissenschaftlerin mit Leidenschaft für New Work. Sie lebt und arbeitet seit 2015 in Berlin und verbindet beruflich politische und wirtschaftliche Themen.</em></p>
<p><img decoding="async" style="margin-top: 30px;" src="https://www.accelerate-academy.de/wp-content/uploads/2020/05/Banner-Gastartikel-Magazin.jpg" alt="Banner Gastartikel Gastbeitrag Magazin" width="2000" height="800" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wenn Du einen Gastbeitrag verfassen möchtest,</strong><strong>dann sende Deine Idee einfach an Inga: <a href="mailto:inga@accelerate-academy.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">inga@accelerate-academy.de</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.accelerate-academy.de/ukraine-soziale-verantwortung-durch-unternehmertum-zeigen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
