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	Kommentare zu: Change Management: Veränderung in mehreren Schritten	</title>
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	<description>Plattform für Neue Arbeit und Neues Lernen</description>
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		<title>
		Von: Falk Golinsky		</title>
		<link>https://www.accelerate-academy.de/change-management-veraenderung-in-mehreren-schritten/#comment-53</link>

		<dc:creator><![CDATA[Falk Golinsky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2020 16:58:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für mich stellt sich generell die Frage, ob es überhaupt ein &quot;Change-Modell&quot; braucht. Wenn ich verstehe wie wir Menschen agieren, was Unbehagen auslöst und was uns motiviert, dann brauche ich kein Modell. Das beschreibt Laloux  sehr schön in seinem Buch. In dem widmet er dem Thema nur eine Seite. Wenn die Menschen verstehen, wie sie sich selbst, ihre Organisation und ihr Umwelt entwickeln können, dann brauchen wir kein Changemanagement. Das ist jedoch noch ein weiter Weg.

Bei mir löst es immer ein ungutes Gefühl aus, wenn der Weg der Veränderung allein auf den Schultern der Führungskräfte liegen soll. Daher sind die Modelle aus meiner Sicht überholt. New Work bedeutet für mich, dass die Aufgaben einen Sinn ergeben und in der jeweiligen Rolle immer auf das große Ganze einzahlen. Aber auch das ist ein langer Weg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich stellt sich generell die Frage, ob es überhaupt ein &#8222;Change-Modell&#8220; braucht. Wenn ich verstehe wie wir Menschen agieren, was Unbehagen auslöst und was uns motiviert, dann brauche ich kein Modell. Das beschreibt Laloux  sehr schön in seinem Buch. In dem widmet er dem Thema nur eine Seite. Wenn die Menschen verstehen, wie sie sich selbst, ihre Organisation und ihr Umwelt entwickeln können, dann brauchen wir kein Changemanagement. Das ist jedoch noch ein weiter Weg.</p>
<p>Bei mir löst es immer ein ungutes Gefühl aus, wenn der Weg der Veränderung allein auf den Schultern der Führungskräfte liegen soll. Daher sind die Modelle aus meiner Sicht überholt. New Work bedeutet für mich, dass die Aufgaben einen Sinn ergeben und in der jeweiligen Rolle immer auf das große Ganze einzahlen. Aber auch das ist ein langer Weg.</p>
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		<title>
		Von: Stefanie Duttine		</title>
		<link>https://www.accelerate-academy.de/change-management-veraenderung-in-mehreren-schritten/#comment-52</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Duttine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 09:36:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Inga,

dein Beitrag gefällt mir sehr gut und ich geh in komplett mit. Ich würde gern noch zwei Themen in den Fokus ziehen. 

Wie du schon gesagt hast, ist der organisationale Wandel hin zu einer zukunftsfähigen modernen Arbeitswelt keine Option, sondern eine grundlegende Notwendigkeit, die uns alle was angeht. Betrachtet man die aktuellen Organisationen wird schnell klar, das hier sehr viel getan werden muss. Insbesondere mit Blick auf unseren Stellenwert im Globalen Markt. Wir dürfen (um nicht müssen zu sagen ;-))  - volkswirtschaftlich betrachtet - in die Entwicklung kommen. 
Das ist mir mit deinem Absatz besonders deutlich geworden: &quot;Für mich sind Change Prozesse im erster Linie Kommunikationsprozesse. Die Implementierung von Technik, Technologien oder Tools ist der zweite Schritt – [...].&quot; 

Deinem 1. und 2. Schritt würde meiner Ansicht nach noch einen dringenden vorgelagerten Schritt benötigen. Die individuelle Haltungsarbeit muss meiner Ansicht nach mehr Raum bekommen und damit die Frage - What´s in for me?! Losgelöst von einem konkreten Problem auf organisationaler Ebene. Die Beantwortung der Frage könnte die Kräfte freisetzen die es im späteren Changeprozess so dringend braucht.  
Das Bewusstsein für Neue Arbeit und veränderten Rahmenbedingungen muss deutlicher gestreut werden. Die Haltung zu neuer Arbeit, oder zumindest das erwecken einer Sehnsucht nach Veränderung auf individualer Ebene würde dem ganzen Change Prozess im Nachgang deutlich mehr Dynamik und Nachhaltigkeit verleihen. Ich denke viele Mitarbeiter in unseren Unternehmen spüren bereits das irgendwas nicht mehr passt. New Work liefert die Antwort und diese Antwort muss auf individuellen Ebenen zugänglich gemacht werden. Damit die Haltungs- und Wertearbeit für den Changeprozess zügig gelingen kann und die Organisationen in eine echte Veränderung kommen.

Der zweite Aspekt stellt für mich die Integration der Mitarbeiter und deren know-how für ihre Bereiche dar. Wenn man VUKA vollumfänglich versteht wird klar das Hierarchien dem ursprünglichen Zweck nicht mehr dienen. Deine Ausführung zum Punkt &quot;Army&quot; trifft es für mich total. 
Heißt wir brauchen ein neues Modell ein &quot;New-Work-Change-Modell&quot; ;-) Denn die Anforderungen die NewWork stellt lassen sich nicht über ein klassisches Change-Modell darstellen, die haben einer anderen Zeit gedient. Jetzt brauchen wir eins, das unserer Zeit dient.

Liebe Grüße
Steffi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Inga,</p>
<p>dein Beitrag gefällt mir sehr gut und ich geh in komplett mit. Ich würde gern noch zwei Themen in den Fokus ziehen. </p>
<p>Wie du schon gesagt hast, ist der organisationale Wandel hin zu einer zukunftsfähigen modernen Arbeitswelt keine Option, sondern eine grundlegende Notwendigkeit, die uns alle was angeht. Betrachtet man die aktuellen Organisationen wird schnell klar, das hier sehr viel getan werden muss. Insbesondere mit Blick auf unseren Stellenwert im Globalen Markt. Wir dürfen (um nicht müssen zu sagen ;-))  &#8211; volkswirtschaftlich betrachtet &#8211; in die Entwicklung kommen.<br />
Das ist mir mit deinem Absatz besonders deutlich geworden: &#8222;Für mich sind Change Prozesse im erster Linie Kommunikationsprozesse. Die Implementierung von Technik, Technologien oder Tools ist der zweite Schritt – [&#8230;].&#8220; </p>
<p>Deinem 1. und 2. Schritt würde meiner Ansicht nach noch einen dringenden vorgelagerten Schritt benötigen. Die individuelle Haltungsarbeit muss meiner Ansicht nach mehr Raum bekommen und damit die Frage &#8211; What´s in for me?! Losgelöst von einem konkreten Problem auf organisationaler Ebene. Die Beantwortung der Frage könnte die Kräfte freisetzen die es im späteren Changeprozess so dringend braucht.<br />
Das Bewusstsein für Neue Arbeit und veränderten Rahmenbedingungen muss deutlicher gestreut werden. Die Haltung zu neuer Arbeit, oder zumindest das erwecken einer Sehnsucht nach Veränderung auf individualer Ebene würde dem ganzen Change Prozess im Nachgang deutlich mehr Dynamik und Nachhaltigkeit verleihen. Ich denke viele Mitarbeiter in unseren Unternehmen spüren bereits das irgendwas nicht mehr passt. New Work liefert die Antwort und diese Antwort muss auf individuellen Ebenen zugänglich gemacht werden. Damit die Haltungs- und Wertearbeit für den Changeprozess zügig gelingen kann und die Organisationen in eine echte Veränderung kommen.</p>
<p>Der zweite Aspekt stellt für mich die Integration der Mitarbeiter und deren know-how für ihre Bereiche dar. Wenn man VUKA vollumfänglich versteht wird klar das Hierarchien dem ursprünglichen Zweck nicht mehr dienen. Deine Ausführung zum Punkt &#8222;Army&#8220; trifft es für mich total.<br />
Heißt wir brauchen ein neues Modell ein &#8222;New-Work-Change-Modell&#8220; 😉 Denn die Anforderungen die NewWork stellt lassen sich nicht über ein klassisches Change-Modell darstellen, die haben einer anderen Zeit gedient. Jetzt brauchen wir eins, das unserer Zeit dient.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Steffi</p>
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